Unbequemer Arbeitssieg

Nach nächtlicher Kälte und Frost, machten sich unsere Damen heute Morgen auf den Weg nach Kleinmachnow, zum RSV Eintracht 1949.

Ein schweres Spiel sollte uns heute bevorstehen, so zeigte die extrem junge Mannschaft des RSV bereits im Hinspiel gute Ansätze. Heute kam der kleine Platz dazu, der uns in der ersten Halbzeit Probleme bereiten sollte.

Trainer Plistermann musste wieder einmal auf einigen Positionen rotieren, konnte aber im Großen und Ganzen auf den Kern der Mannschaft zurückgreifen.

Die taktische Marschroute war klar gegeben, jetzt galt es diese umzusetzen und weiter zu festigen.

Nach Anpfiff dauerte es gut 25 Minuten, bis wir richtig im Spiel angekommen waren und die Länge und Breite des Platzes innehatten. Aus einem Passspiel heraus gelang Sophie Runge dann das Null zu Eins. Heute gelang ihr das erste Tor im Meisterschaftswettbewerb. Herzlichen Glückwunsch!

Nur zehn Minuten später, in der 36. Spielminute, belohnte Johanna Ulle die Vorarbeit von Spielführerin Franziska Kühn und erhöhte zum Null zu Zwei.

Heute befand sich das Spiel überwiegend im Mittelfeldbereich. Borgsdorf hatte im ersten Durchgang noch die eine oder andere Großchance, aber der Ball wollte nicht so recht ins Tor. Das Spiel, geprägt von viel Ballbesitz und dem Warten auf die Chance des cleveren Spielens, gestalteten die RSV-Damen sehr eng. Geduld war hier gefragt.

Nach dem zweiten Tor gab es im ersten Durchgang keine weiteren Großchancen mehr und so gingen wir nicht ganz zufrieden in die Kabine. In der Halbzeit justierte Jörg Plistermann nochmal etwas nach und gab erneut Anweisungen.

Im zweiten Durchgang gab es eine deutliche Leistungssteigerung. Begonnen mit dem Tor von Larrisa Glink. Wieder einmal schaffte sie es an der Torhüterin vorbei und stand alleine vor dem leeren Tor. Neuer Spielstand: Null zu Drei.

14 Minuten später, belohnte Spielführerin Franziska Kühn die Mannschaft und sich. Nachdem der Pass beim ersten Zuspiel von Katharina Bonk, durch die eng stehende Defensive verhindert werden konnte, war es der zweite Pass ihrerseits, der Franziska Kühn erreichte und so war das Null zu Vier eingeleitet worden.

In der 76. Spielminute gelang den RSV Damen der Anschlusstreffer zum Eins zu Vier. Dieses Tor gab den RSV Damen nochmal Schwung. Wir bekamen diesen Schub jedoch schnell in den Griff und übernahmen wieder die Ballhoheit. Die Antwort kam prompt durch Larissa Glink. Diese erhöhte zum Eins zu Fünf. Nach Wiederanpfiff hatte Franziska Kühn das nächste Tor auf dem Fuß, der Ball schoss nur wenige Zentimeter am Tor vorbei. Nach weiteren zwei Minuten hatte Larissa Glink die nächste Großchance auf dem Fuß. Den Schuss aufs Tor unter die Latte gesetzt, doch statt rein, tischte der Ball auf der Linie auf und flog wieder raus – irre.

Das letzte Tor des Tages war Sarah Gohla gegönnt. Ein wirklich toller Schuss aus dem Halbfeld rundete das Ergebnis zu einem Eins zu Sechs ab.

Der Pflichtsieg war geschafft. Drei Punkte haben wir mit nach Borgsdorf genommen. Unser Gegner sah alles andere als schlecht aus. Im Gegenteil, auch in diesem Spiel konnte man gute Ansätze und Ideen sehen und die Platzgröße ist ein absoluter Pluspunkt, um es den anderen Mannschaften schwer zu machen.

Mit dem Sieg heute setzen wir uns auf den vierten Platz der Tabelle, mit einem Punkt Vorsprung auf die Damen des TSV Chemie Premnitz.

Es spielten:

Delia Petersen, Sophie Runge, Alicia Thiemer, Johanna Ulle, Monique Gottwald, Franziska Kühn, Sarah Gohla, Monique Knospe, Sandra Spudic, Lisa-Michelle Dietrich, Larissa Glink, Katharina Bonk und Anja Ruppel